Vergangene Exkursionen

 

 

Auf jüdischen Spuren in Haigerloch
Exkursion mit Margarete Kollmar, M. A.
Sonntag, 30.10.2016


 

Die ehemalige Haigerlocher Synagoge erinnert mit ihrer Dauerausstellung an jüdisches Leben in Hohenzollern. Aus der ganzen Welt zusammengetragene Objekte sowie Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen von jüdischen Schicksalen in Haigerloch, Hechingen und Dettensee.
Über 600 Jahre lang lebten bis 1942 rund um das frühere Haigerlocher Gotteshaus jüdische Familien. Nach 1941 wurden Juden und Jüdinnen aus Württemberg, auch aus Tübingen, nach Haigerloch umgesiedelt, bevor sie in Konzentrationslager deportiert wurden.
Unsere Spurensuche beginnt mit einem Rundgang durch das ehemals jüdische Viertel mit dem Badhaus. Nach einem Gang auf den nahe gelegenen jüdischen Friedhof nehmen wir uns Zeit für die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge.
 

Wann: Sonntag, 30.10.2016, 14 – 16.30 Uhr
Wo: Haigerloch (Treffpunkt vor Ort wird bei der Anmeldung mitgeteilt)
Wieviel: 10.- € / 8.- € (BAF-Mitfrauen)
Infos und Anmeldung: Margarete Kollmar, 07071-743 83 · margarete.kollmar@web.de

 

 


 

 

Hannah Höch – Revolutionärin der Kunst
Bahnexkursion zur Ausstellung nach Mannheim mit Nicola Poppe
am Sonntag, 24. Juli 2016


Hannah Höch (1889–1978) gilt als eine der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen der klassischen Moderne und zählt als „Revolutionärin der Kunst“ zu den zentralen Figuren, die die emanzipatorische Kunst der Avantgarden der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit der zweiten Hälfte verknüpften. Die progressive, vom rebellischen Dada-Bewusstsein durchdrungene künstlerische Haltung prägten ihr Leben und Schaffen. Nach 1945 wird sie zur Wegbereiterin für eine junge Künstlergeneration, die in den 1960er Jahren an das utopisch-revolutionäre Potential von 1918/19 anknüpfte.
Die Kunsthalle Mannheim zeigt eine Ausstellung über das Werk von Hannah Höch nach 1945: die erste umfassende Retrospektive ihres nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Werks. Zu entdecken gibt es im Werk von Hannah Höch viel, umfasst es doch von 1916 bis 1979 über 60 Schaffensjahre. Gleichwohl wurde die Künstlerin nach dem Zweiten Weltkrieg fast ausschließlich als Grande Dame des Dadaismus rezipiert, Der revolutionäre Weltentwurf von Dada als grundlegende Idee ihres Oeuvres wird in der Ausstellung ebenso thematisiert wie die Vielfalt des Werks und die Collage, die von der Künstlerin 1918 als eigenständiges, wirkungsintensives Medium in die Bildende Kunst eingeführt wurde und lebenslang ihre wichtigste Ausdrucksform blieb.

Wann:     Sonntag, 24. Juli 2016, 11 - 22.30 Uhr
Wo:        Treffpunkt am Hauptbahnhof Tübingen
Wieviel:   45,-/ 40,- €(BAF-Mitfrauen) für Fahrt, Eintritt, Führung

 

Nähere Infos + Anmeldung mit Bezahlung bis 21.07.2016:
Frauenbuchladen Thalestris, Bursagasse 2, Tübingen, Tel. 07071-265 90, info@frauenbuchladen.net

 


 

BAF-Bahn-Exkursion mit Nicola Poppe zur Ausstellung 

Sturm-Frauen

Künstlerinnen der Avantgarde in Berlin 1910-1932

 

Der Sturm. Ein Name so revo­lu­tio­när wie seine Wirkung. Mit der Grün­dung dieser Zeit­schrift gab Herwarth Walden 1910 in Berlin das Signal zum Aufbruch in die moderne Kunst. In seiner Gale­rie bot er vielen heraus­ra­gen­den Künst­le­rin­nen die Gele­gen­heit, ihre Werke inner­halb der inter­na­tio­na­len Avant­garde öffent­lich zu präsen­tie­ren. Die groß ange­legte Themen­aus­stel­lung STURM-FRAUEN stellt den weib­li­chen Beitrag zur Entwick­lung der Moderne nun erst­mals umfas­send dar.

Sonia Delau­nay, Natalja Gontscha­rowa, Else Lasker-Schü­ler, Gabriele Münter und Mari­anne von Weref­kin sind nur einige der Male­rin­nen, die in der SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT zu sehen sind. Es erwar­tet uns eine beein­dru­ckende Präsen­ta­tion, die es in dieser Dichte und Dimen­sion noch nicht gab. Die rund 280 Werke aus den Stil­rich­tun­gen des Expres­sio­nis­mus, des Futu­ris­mus, des Dada­is­mus, des Konstruk­ti­vis­mus und der Neuen Sach­lich­keit stam­men von renom­mier­ten inter­na­tio­na­len Leih­ge­bern, z. B. dem Centre Pompi­dou (Paris), dem Guggen­heim Museum und dem MoMA (New York), der Tate (London), dem Thea­ter Museum (St. Peters­burg) und der Berli­ni­schen Gale­rie.

 

Wann:     Sonntag, 7. Februar 2016, 900–2300 Uhr

Wo:         Treffpunkt am Hauptbahnhof Tübingen

Wieviel: 45,-/ 40,- €(BAF-Mitfrauen) für Fahrt, Eintritt, Führung

 

Nähere Infos + Anmeldung mit Bezahlung: Frauenbuchladen Thalestris, Bursagasse 2, Tübingen, Tel. 07071-265 90, info@frauenbuchladen.net – bis 4.02.2016

Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs e.V. | info@baf-tuebingen.de