25. November, weltweiter „Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“

 

Der 25. November ist seit 1999 von den Vereinten Nationen offiziell als

internationaler Gedenk- und Aktionstag anerkannt. Er stützt sich auf Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren."

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Die Realität sieht allerdings anders aus. Ob Genitalverstümmelung, Kriegsvergewaltigung, häusliche und sexuelle Gewalt, Frauenhandel oder Zwangsverheiratung – Frauen und Kinder haben nach wie vor am meisten unter Menschenrechtsverletzungen zu leiden. In Deutschland und in Tübingen streiten und kämpfen Frauen seit den 1970er Jahren aktiv und ausdauernd für eine Welt ohne sexualisierte Gewalt.

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Im Frauenarchiv BAF e.V. finden sich eindrückliche Zeugnisse ihrer Aktionen und Tätigkeiten. Eine kleine Auswahl ihrer Flugblätter, Dokumentationen und phantasievollen Aktionen der Jahre 1975 bis 1992 haben wir hier zusammengestellt:

 

 


 

Diese Initiative für die Einrichtung eines autonomen Frauenhauses von Frauen für Frauen in Berlin 1975 war das Vorbild für viele Frauen, auch bei ihnen vor Ort für ein Frauenhaus zu kämpfen (Quelle Frauenarchiv BAF, GL441_ca1975)

 

 

 

 


 

Vorder- und Rückseite einer Dokumentation von Frauen helfen Frauen Bremen aus dem Jahr 1977 (Quelle Frauenarchiv BAF, GL441_1977)

 

 

 

 

 


 

"Warum braucht Tübingen ein Haus für misshandelte Frauen?" Aufrufe zur Gründung eines autonomen Frauenhauses in Tübingen von 1979 und 1980 (Quelle Frauenarchiv BAF, AUS11_1980)

 

 

 

 

 


 

Rock gegen Rechts. Flugblatt des Solidaritätsfests für ein Frauenhaus in Tübingen in der Mensa Wilhelmstraße (Quelle Frauenarchiv BAF, AUS11_1981)

 

 

 


 

„Wenn Männer Frauen hauen, können Frauen nur auf Frauen bauen.“ Eine Dokumentation von Frauen helfen Frauen e.V. Tübingen 1984 (Quelle Frauenarchiv BAF, GL441_1984)

 

 

 

 


 

1988 stellte der „Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen“ in Karlsruhe einen Antrag an die Stadt zur Finanzierung einer unabhängigen Beratungsstelle für sexuell mißbrauchte Mädchen. Vorbild war die überregional bekannte Beratungsstelle „Wildwasser“ in Wiesbaden (Quelle Frauenarchiv BAF, BW198: 1988)

 

 

 


 

Zum 25. November 1988 demonstrierten Frauen am Stuttgarter Flughafen gegen Frauenhandel und Sextourismus (Foto privat, Quelle Frauenarchiv BAF AUS11_1988)

 

 

 


 

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Sexualstrafrechts, eingebracht von der Partei Bündnis 90/Die Grünen 1992 (Quelle Frauenarchiv BAF, GL441_1992)

 

 

Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs e.V. | info@baf-tuebingen.de